Im Natriumsilicid enthält neben Na+ -Ionen die sehr Reaktion'sfähigen Si4 4- -Ionen. Ihr Aufbau entspricht dem des isoelektronischen P4- Moleküls. Natriumphosphid dagegen ist bereits ionisch aufgebaut.
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Mittwoch, 9. November 2016
Metallbindung
Natrium-Kristalle sind aus dicht gepackten, positiv geladenen Natrium-Ion aufgebaut. Jedes Natrium-Ion hat acht Nachbaratome. Die negativ geladenen Außenelektronen bilden ein frei bewegliches Elektronengas. Metalle leiten den elektrischen Strom sehr gut, haben eine hohe Wärmeleitfähigkeit und sind plastisch verformbar.
Elektronegativität
Die Elektronegativität ist ein Maß für die Fähigkeit eines Atoms, Elektronen anzuziehen. Der EN-Wert bzw. die Differenz zweier EN-Wer sagt etwas aus über die relative Reaktivität eines Elements im Vergleich zu einem anderen.
Innerhalb einer Elementengruppe nimmt die EN von oben nach unten ab.
Nichtmetalle und Metalle unterscheiden sich signifikant im EN-Wert:
Nichtmetalle haben eine hohe EN (d.h. diese bilden vorzugsweise negativ geladene Ionen wie CI, also Anionen).
Metalle haben eine niedrige EN (d.h. diese bilden vorzugsweise negativ geladene Ionen (Kationen)).
Die Differenz der EN-Werte gibt Aufschluss über den Bindungstyp.
Ist die EN-Differenz sehr groß, liegt eine Ionenbindung vor (z.b. NaCI).
Wenn sie klein ist, resultiert eine polare Atombindung (z.b. HCI).
Ist die EN-Differenz gleich Null, liegt eine unpolare Atombindung vor.