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Montag, 12. Juni 2017

Korrosion

Was versteht man eigentlich unter Korrosion?

Als Korrosion wird allgemein die Zersetzung von Stahl, z.B. aufgrund der Reaktion mit Sauerstoff, bezeichnet.
Der Hintergrund ist vereinfacht folgender: bei der Herstellung von Stahl wird dem Eisenerz Sauerstoff entzogen. Dieser soll irgendwie wieder aufgenommen werden (Oxidation).

Das klappt aber nur, wenn
1. Sauerstoff
2. Elektrolyt (in diesem Fall "Wasser")

Vorhanden ist.

Des weiteren ist es ein Elektrochemischer Angriff, bei der die Zerstörung bei einem meist metallischen Werkstoffes betrifft (heutzutage betrifft es auch Kunststoffe, Glas usw.)

Mittwoch, 7. Juni 2017

Opferanode

Eine Opferanode ist eine Elektrode, welche aus einem Stück unedlem Metall besteht, welches an Geräten und Fahrzeugen zum Schutz von Funktionsteilen aus anderen Metallen (speziell Eisen, Stahl – auch in Stahlbeton – und Messing) gegen Kontaktkorrosion eingesetzt wird. Das unedlere Material dient als Opferanode selbst und wird dabei zerstört also „geopfert“. Damit wird die Funktion korrosionsanfälliger und aufwendig angefertigter Funktionsteile länger gewährleistet und kostenaufwendige Neubeschaffung von diesen hinausgeschoben oder ganz vermieden.

Donnerstag, 10. November 2016

Molare Masse


  • Die molare Masse ist der Quotient aus der Masse und der Stoffmenge einer Stoffportion
    • ; Einheit 
  • Die molare Masse eines Elements stimmt in ihrem Zahlenwer mit der Atommasse überein. Nur die Einheiten sind verschieden. Die molare Masse einer Verbindung erhält man durch Addition der molaren Massen der Elemente

Mittwoch, 9. November 2016

Übergang zwischen Metallbindung und Ionenbindung

Im Natriumsilicid enthält neben Na+ -Ionen die sehr Reaktion'sfähigen Si4 4- -Ionen. Ihr Aufbau entspricht dem des isoelektronischen P4- Moleküls. Natriumphosphid dagegen ist bereits ionisch aufgebaut.

Metallbindung

Natrium-Kristalle sind aus dicht gepackten, positiv geladenen Natrium-Ion aufgebaut. Jedes Natrium-Ion hat acht Nachbaratome. Die negativ geladenen Außenelektronen bilden ein frei bewegliches Elektronengas. Metalle leiten den elektrischen Strom sehr gut, haben eine hohe Wärmeleitfähigkeit und sind plastisch verformbar.

Elektronegativität

Die Elektronegativität ist ein Maß für die Fähigkeit eines Atoms, Elektronen anzuziehen. Der EN-Wert bzw. die Differenz zweier EN-Wer sagt etwas aus über die relative Reaktivität eines Elements im Vergleich zu einem anderen.
Innerhalb einer Elementengruppe nimmt die EN von oben nach unten ab.
Nichtmetalle und Metalle unterscheiden sich signifikant im EN-Wert:

Nichtmetalle haben eine hohe EN (d.h. diese bilden vorzugsweise negativ geladene Ionen wie CI, also Anionen).

Metalle haben eine niedrige EN (d.h. diese bilden vorzugsweise negativ geladene Ionen (Kationen)).

Die Differenz der EN-Werte gibt Aufschluss über den Bindungstyp.

Ist die EN-Differenz sehr groß, liegt eine Ionenbindung vor (z.b. NaCI).

Wenn sie klein ist, resultiert eine polare Atombindung (z.b. HCI).

Ist die EN-Differenz gleich Null, liegt eine unpolare Atombindung vor.