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Donnerstag, 19. Februar 2015

Marktformen

Polypol:

Der Begriff Polypol bezeichnet eine Marktform, bei der sich eine Vielzahl von Anbietern und Nachfragern im Wettbewerb gegenüberstehen. Der einzelne Marktteilnehmer hat keinen wesentlichen Einfluss auf das Marktgeschehen, er passt sein Angebot bzw. seine Nachfragen den Marktverhältnissen an. Auf diese Marktform trifft der Verbraucher verhältnismäßig selten, am ehesten noch im Einzelhandel, Wertpapieren oder Rohstoffen an den internationalen Börsen bezeichnet man auch als Märkte mit vollständiger Konkurrenz oder Wettbewerbsmärkte.

Unvollständige (eingeschränkte) Konkurrenz herrscht dann, wenn auf einem Markt wenn nur ein oder wenige Anbieter bzw. Nachfrager auftreten.

Oligopol:

Das Angebotsoligipol bezeichnet eine Marktform, bei der es zwar viele Nachfrager, aber nur wenige Anbieter gibt. Dies trifft bei zahlreichen Wirtschaftszweigen zu, z.B. Mineralölhandel, Unterhaltungselektronik, Arzneimittel, Tabakwaren.

Monopol:

Ein Angebotsmonopol nennt man eine Marktsituation, in der für ein bestimmtes Gut nur ein Anbieter existiert. Es ist durch eine marktbeherrschende Machtstellung und durch Ausschaltung des Wettbewerbs, wie z.B. bei der Grundversorgung der Bevölkerung durch öffentliche Anbieter (Wasserversorgung) gekennzeichnet.

Montag, 4. August 2014

Arbeitsteilung in der Wirtschaft (BWL)


Unter der Arbeitsteilung versteht man, dass eine Teilung der verschiedenen Arbeitsschritte an mehrere Arbeitskräfte geschieht.

Vorteile:

-       Spezialisierung
o   Besser Qualität
-       Höhere Produktivität
o   Größere Menge, geringerer Zeitaufwand

-       Einfachere Entwicklung neuerer Maschinen
-       Arbeitsplätze nach Qualifikation, Geschick usw. zugeordnet
-       Geregelte Arbeitsabläufe
-       Mehr Kontrolle der AG
-       Hohe Maschinenauslastung

§  Höhere Gewinne

Nachteil:

-       hohe Abhängigkeit der Arbeitnehmer voneinander
-       Berufkrankheiten
-       Fehleranfälligkeit
-       Monotonie/ Eintönigkeit
-       Berufliche Einschränkung/ keine Weiterentwicklung
-       Unternehmer müssen für spezifische Tätigkeiten anlernen
-       Zu wenig Erfolgsergebnis ( Arbeitnehmer sehen Endprodukt nicht)
-       Keine sozialen Kompetenzen

Formen der Arbeitsteilung

1.    Berufliche Arbeitsteilung
*  Berufsbildung:               Händler, Bäcker, Ärzte, …
*  Berufsspaltung:             Verkäufer, Einzelhandel, Großhandel, …

2.    Betriebliche Arbeitsteilung
*  Arbeits-/ Prozesszerlegung:     Prozess wird in Arbeitsschritte zerlegt &
                                                            auf Arbeitnehmer/ Maschinen verteilt

*  Produktionszerlegung:             Prozess wird auf Betriebe verteilt z.B. Auto
                                                                  Produktion erfolgt mit Hilfe von Zulieferer

3.   nationale Arbeitsteilung
*  Vertikale Arbeitsteilung:           Produkt, Vertrieb, Verkauf (& Verbrauch)
                                                                  werden von verschiedenen Teilnehmern
                                                                  übernommen.
*  Horizontale Arbeitsteilung:      Produkt gleichartiger Güter erfolgt durch

                                                                  mehrere Unternehmen (Oetker, Wagner usw.)