Plasmaschneiden
Brennschneidbare Stähle und Metalle, die autogen nicht brennscheidbar sind (z.B. Al, Cu, legierte Stähle) können durch ein Plasmastrahl getrennt werden.
Unter Plasma versteht man ein elektrisches leitendes Gas aus ungebundenen Ionen und Elektronen
Plasmaschneigase: Argon, Neon, Helium, Stickstoff, Wasserstoff, Mischgase. Für Kleingeräte wird Luft als Schneidgas verwendet.
Plasmaschneiden kann von Hand oder maschinell ausgeführt werden.
Vorteil:
- Schneidet alle elektrischen Leitfähigen Metalle
- weniger thermischen Einfluss als beim autogen Brennschneiden
- Plasmaschneiden zählt zu den schnellsten thermischen schneidverfahren
- Relativ wenig Nacharbeitung
Nachteil:
- Begrenzte Werkstoffdicke (25-40 mm)
Leistungsstarke Geräte können bis 120 mm schneiden
- Großer Energieverbrauch
- Giftige Abgase müssen abgesaugt werden
Aufbau des Plasmaschneidbrenners