Montag, 19. Januar 2015

Niemals bei Sonnenschein gießen!

Es ist eine eherne Regel, die sich unter den Gärtnern von Generation zu Generation fortpflanzt: Niemals in der prallen Mittagssonne Pflanzen gießen. Warum eigentlich nicht? Ist das Grünzeug nicht umso durstiger, je erbarmungsloser die Sonne vom Himmel brennt?

Bestimmte Pflanzenarten tragen Verbrennungen davon, wenn man sie bei Sonne gießt. Wenn die Blätter Härchen haben, verfangen sich darin die Tropfen und wirken wie ein Brennglas. Befinden sich die Tropfen in einem bestimmten Abstand zum Blatt, liegt dieses direkt in der Brennweite der Linse aus Wasser.

Dienstag, 6. Januar 2015

Wer hat eigentlich den Adventskranz erfunden?

Der Diakon Johann Hinrich Wichern (1808-1881) begann 1839 damit, in der Vorweihnachtszeit bis Heiligabend täglich eine Kerze anzuzünden. Der evangelische Theologe hatte 1833 ein altes Bauernhaus bei Hamburg bezogen und das erste Erziehungswerk gegründet. 

Laut Chronik des "Rauhen Hauses" fragten ihn die Kinder ständig, wann endlich Weihnachten sei. Wichern nutzte ihre Neugier, um ihnen das Zählen beizubringen: Auf einem hölzernen Wagenrad befestigte er so viele Kerzen, wie es Tage vom ersten Adventssonntag bis zum Heiligen Abend waren: weiße für die Sonntage und rote für die Werktage.

Seit etwa 1860 wird der Adventskranz mit Tannengrün geschmückt. Die katholische Kirche übernahm den Brauch wohl zum ersten Mal 1925 in Köln. In München wurde der erste Adventskranz 1930 gesichtet. Mit der Zeit hat sich die Zahl der Kerzen auf vier reduziert - sonst wäre der Kranz für die Wohnzimmer der Bürgerhäuser einfach zu groß gewesen. Heute gibt es Adventskränze in allen Größen, Farben und Variationen: von überbordend bunt pompös bis zu minimalistisch schlicht; mit echtem Grün, aus Chilischoten, Tannenzapfen, Ästen, Treibholz, Metall oder sogar Beton; verziert mit Wolle, glänzenden Kugeln, getrockneten Früchten oder Süßigkeiten; von rund über länglich bis zu eher hoch als breit ... 

Montag, 5. Januar 2015

Nikola Tesla (Biographie)



Nikola Tesla wird im Jahre 1856 in Kroatien geboren und begann sein Selbststudium im Jahre 1880 an der Technischen Hochschule in Graz und an der Universität in Prag. 

1882 entdeckte Tesla im Budapester Stadtpark das Drehfeld und erstellt erste Konzipierung für einen Drehstrommotor. Tesla bekommt eine Anstellung in der Continetal Edison Company in Paris.
Am 6. Juni 1884 kommt er in New York an und bekommt eine Stelle in den Edison Labors und am 6. März 1885 war die Gründung der Tesla Electric Light Company. 

Im Jahre 1890 beginnt Tesla mit Versuchen von Hochfrequenzstrom und 13 Jahre darauf stellt Tesla die Grundprinzipien der Radiotechnik vor. Tesla entwickelt die "Tesla-Spule" 1895 und kann Spannungen mit bis zu 4 Millionen Volt erzeugen. 


Erste Versuche mit Leuchtstoffröhren (Neon), ferngesteuerte Apparate, usw. 1896 Tesla entwickelt die Röntgenröhren und warnt vor der Gefährlichkeit der Röntgenstrahlen, 1 Jahr später stellt Tesla das erste ferngesteuerte Boot vor. Tesla stellt einen Apparat zur Nutzung der Sonnenenergie vor (SOLAR) 1898. 1899 überträgt er Radiosignale bis zu 1000 km. Er erzeugt Spannungen von bis zu 20 Millionen Volt. Empfang von Radiowellen aus dem Weltall. 1916 meldet Tesla Patente an wie Tachometer(!), Blitzableiter und Frequenzmesser. Tesla stellt der Welt die Hauptbestandteile eines Radars vor.

Und am 7. Januar 1943 stirbt Tesla im Alter von 83 Jahren im Hotel New Yorker in dem er die letzte Zeit seines Lebens verbrachte. Er lebte von einer Rente in Höhe von DM 7200,00 die ihm der jugoslawische Staat aus Dankbarkeit zahlte!

Sonntag, 4. Januar 2015

Warum werden Finger im Wasser schrumpelig?

Wer lange in der Badewanne sitzt, bekommt schrumpelige Finger und Zehen. Lange dachte man, das liegt daran, dass die Haut aufweicht und dann aufquillt. Forscher von der Universität Newcastle konnten aber Anfang 2013 zeigen: Das vegetative Nervensystem sorgt dafür, dass die Haut im Wasser faltig wird: Es verengt die feinen Blutgefäße, und das führt dazu, dass sich die Haut nach innen zieht.

Aber warum lässt der menschliche Körper die Haut an Fingern und Zehen unter Wasser Falten schlagen? Um diese Frage zu klären, machten die Wissenschaftler ein Experiment: Sie ließen zwanzig Testpersonen Glasmurmeln aus einem Behälter nehmen und in einen anderen legen.

In der ersten Runde lagen die Kügelchen unter Wasser, im zweiten Durchgang waren sie trocken. Diesen Versuch führten die Teilnehmer zuerst mit trockenen Händen durch, dann mit Fingern, die sie zuvor eine halbe Stunde in warmes Wasser getaucht hatten und entsprechend schrumpelig waren. Dabei zeigte sich: Die Probanden konnten trockene Gegenstände immer schneller als feuchte von einem Ort zum anderen legen. Dabei spielte es keine Rolle, ob ihre Finger schrumpelig waren oder nicht.

Feuchte Gegenstände hingegen bewegten die Versuchspersonen deutlich schneller, wenn ihre Haut an den Fingern faltig war. Schrumpelhaut hat also anscheinend einen Vorteil, wenn man mit feuchten Gegenständen hantiert, meinten die Forscher aus Newcastle.


Samstag, 3. Januar 2015

Was ist die gefühlte Temperatur?

Im Wetterbericht, im Freundes- und Kollegenkreis ist oft von der sogenannten gefühlten Temperatur die Rede. Da werden in New York aus -15 Grad Celsius plötzlich -30 Grad "gefühlte Temperatur". Und Sie selbst kamen sicherlich auch schon in den Genuss dieses besonderen Fühlens: Wenn das Thermometer zwar +3 Grad versprach, aber es so eiskalt um die Ohren pfiff, dass Sie bibberten und klapperten wie bei -20 Grad.
Ganz offensichtlich weicht die gefühlte Temperatur oft von der tatsächlich gemessenen, objektiven Temperatur ab. Warum ist das so? Und wer stellt sich da eigentlich immer raus und fühlt?
Unter der gefühlten Temperatur versteht man die wahrgenommene Umgebungstemperatur, die von unserem subjektiven Wärme- oder Kälteempfinden bestimmt wird. Egal, was das Thermometer anzeigt: Wie warm oder kalt wir es tatsächlich finden, das hängt auch von Wind, Schatten, der Luftfeuchtigkeit und unserer Kleidung ab. In der Sonne und bei hoher Luftfeuchtigkeit fühlt sich die Temperatur höher an, bei trockener Luft und Wind niedriger. "Bei feuchter Luft können wir nicht genügend Schweiß abgeben, weil der Schweiß einfach nicht verdampft, dann findet die äußere Kühlung nicht mehr statt. Bei Wind verdunstet die Feuchtigkeit auf unserer Haut schneller, damit kommt es zu zusätzlicher Kälte". Die Kälte- und Wärmeempfindlichkeit ist außerdem abhängig von der Durchblutung, der Fettschicht, dem Hormonhaushalt und der Nervenreizbarkeit eines jeden Einzelnen.