Dienstag, 11. August 2015

Die lichtemittierende Diode (Gesichte der LED)


Die LED (lichtemittierende Diode) ist die neue große Hoffnung der Lichtindustrie. Sie verspricht große Lichtausbeute bei wesentlich geringerem Energieverbrauch. Das Prinzip der Leuchtdiode basiert auf Halbleiterverbindungen, welche Strom direkt in Licht umwandeln. Bereits 1962 wurden schon die ersten LEDs von General Electric angeboten. Anfangs gab es nur rote LEDs. Erst zehn Jahre später konnten auch andere Farben wie grün, gelb oder orange entwickelt werden. 
Es dauerte noch bis in die 90er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts, bis auch blaues Licht möglich war und damit endlich auch weißes Licht von LEDs produziert werden konnte. Denn weißes LED-Licht lässt sich nur durch die Kombination dreier Lichtfarben (in der Regel rot, grün, blau) und damit auch dreier einzelner LED-Chips herstellen. Eine andere Möglichkeit: Eine blaue LED wird mittels einer internen Leuchtschicht, die einen Teil des blauen Lichts in gelbes Licht umwandelt, dazu gebracht alle Spektralanteile zu erzeugen, die für weißes Licht notwendig sind.
Aber noch sind weitere Hindernisse zu überwinden. Der guten Effizienz der LED stehen hohe Produktionskosten gegenüber. Um eine ähnlich hohe Leuchtsstärke wie die moderner Glühlampen zu erreichen, müssen eine große Anzahl LEDs gebündelt werden, was wieder die Kosten in die Höhe treibt. Außerdem sind die großartigen Lebensdauerversprechungen der Hersteller noch nicht bewiesen.

Alltag Hack - Das Problem mit der Chipstüte

Donnerstag, 23. Juli 2015

Geschichte des Nylon


Die Geschichte zur Erfindung des Nylons  begann  im Jahre 1928, in einem amerikanischem Unternehmen E.I. Du Pont de Nemours Inc... Einem jungem Chemiker aus Harvard, Walles Carothers, wurde die Führung eines innovativen Labors bei DuPont anvertraut. Das wissenschaftliche Forschungslabor befasste sich mit neuen, künstlichen Materialien.

Bis 1935 behielt Japan die absolute Exklusivität auf die Produktion und den Handel mit Seide. Trotz den politischen Differenzen und den damit verbundenen handelspolitischen Problemen mit Japan, blieb das Land der aufgehenden Sonne die wichtigste Bezugsquelle für Seide für den amerikanischen Markt. Mit der Zeit wurde der Import von Seide stets schwieriger. Ausserdem stiegen die Preise für dieses Naturprodukt.

Der erste Erfolg hatte Carothers  im Jahre 1934.  Es gelang ihm ein dünner, gleichmässiger, (ähnlich wie eine  Fischseide) und kilometerlangen Faden (Monofilament) aus der Retorte zu ziehen. Dieser neuer Faden erwies sich als leicht, extrem stark, wenig dehnbar, temperathurresistent  und gleichzeitig transparent  und mit einem schönem Glanz. Ein Jahr später, patentierte  das neue Produkt unter dem Namen "Nylon".

Was die Zuteilung des Namens 'Nylon' betrifft, so gibt es verschiedene Versionen, die leider nicht dokumentiert sind. Nehmen wir diese Geschickte also als eine Anekdote an: als Carothers, nach 20 Jahren Forschung schliesslich die "Kunstseide" erfand, ruf er angeblich mit Stolz aus: „Now You Lousy Old Nipponese“ (oder „Now You Look Old Nippon“) als seine Bestätigung für die Erfindung eines wettbewerbsfähigen Produktes zu der japanische Seide.

Tatsache ist, dass "Kunstseide" seinen heutigen Namen NYLON erst nach dem Tod Carothers  erhielt. Somit ist diese Geschichte eher als eine Legende, die wahrscheinlich während des zweiten Weltkrieges entstanden ist zu sehen. Nylon war  für die Alliierten zu jener Zeit extrem wichtig, weil es u.A. für die Herstellung von  Fallschirmen verwendet wurde.

Sonntag, 19. Juli 2015

Alltag-Hack - Handy-/Bilderrahmenhalterung selber bauen